Menschen im Donauraum - Ein Mosaik von Kulturen und Interessen

Mehr als 80 Mio. Menschen leben im Einzugsgebiet der Donau – Menschen mit unterschiedlichen Kulturen, Sprachen und Geschichte. Viele davon verdienen ihren Lebensunterhalt über die Donau. Das hat aber einen großen Einfluß auf die Ressourcen der Donau.

Der Wasserverbrauch und die Wasserverschmutzung nehmen durch den steigenden Wasserbedarf der Industrie, Landwirtschaft und Haushalte, die steigende Energieproduktion, Tourismus und Schifffahrt zu. Dazu kommt noch die Zuleitung von Abwässern. Ein nachhaltiger Umgang mit der Donau und ihren Ressourcen ist überlebenswichtig.

Der große Druck auf den Fluß und seine Ressources zeigt schon negative Auswirkungen:

  • Verschmutzung des Wassers, die in manchen Abschnitten die gesetzlichen Vorgaben überschreitet; Schadstoffe kommen aus der Landwirtschaft und Haushalten und aus veralterten Industrieanlagen, die ohne entsprechende Vorbehandlung in den Fluß gelangen.
  • Drastische Abnahme von naturnahen Lebensräumen wie Augebieten, natürlichen Steilufern und Überschwemmungsgebieten durch Drainage und intensive Landnutzung.
  • Veränderung der Flußdynamik durch Uferverbau, Versiegelung von Flächen, Errichtung von Dämmen und Staustufen und Kanalisierungen.